{"id":462,"date":"2019-08-23T21:38:06","date_gmt":"2019-08-23T19:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/wiekenspoeler.de\/?page_id=462"},"modified":"2023-01-24T23:13:50","modified_gmt":"2023-01-24T21:13:50","slug":"sibirien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wiekenspoeler.de\/?page_id=462","title":{"rendered":"&#8211;2019 &#8211; Sibirien"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein-Mann-St\u00fcck \u201eSibirien\u201c wird in L\u00fcbbertsfehn aufgef\u00fchrt<br \/><\/strong><strong>Wilhelm Reuter aus Neermoor spielt im Sportheim sein preisgekr\u00f6ntes Schauspiel<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>L\u00fcbbertsfehn.<\/strong> Die Idee, dass der Nermoorer Wilhelm Reuter sein preisgekr\u00f6ntes Schauspiel \u201eSibirien\u201c in L\u00fcbbertsfehn bereits zum 36. und 37. Male auff\u00fchrt, entstand vor wenigen Monaten im Beisammensein mit den \u201eWiekensp\u00f6lern\u201c. Im Mai 2019 pr\u00e4sentierten die L\u00fcbbertsfehntjer ihr plattdeutsches Theaterst\u00fcck \u201eGendarms s\u00fcnd ok bloot Minsken\u201c. Das erste Mal in der fast 30j\u00e4hrigen Geschichte der Theatergruppe f\u00fchrte Wilhelm Reuter Regie. Engagiert wurde er durch neue Freundschaften beim historischen Theater in Timmel (\u201eSteerns \u00f6ver Timmel\u201c). Nach der Spielzeit der Wiekensp\u00f6ler stand fest, das die B\u00fchne stehen bleibt und am 20. und 21. September 2019 das Ein-Mann-St\u00fcck \u201eSibirien\u201c aufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Zum St\u00fcck:<\/p>\n<p>Das St\u00fcck wurde 1989 von Felix Mitterer in Innsbruck verfasst. Es ist ein gesellschaftskritisches St\u00fcck. Inszeniert von der Wilhelmshavener Regisseurin Elke M\u00fcnch, geht es in \u201eSibirien\u201c um einen alten Mann, der von seinen Angeh\u00f6rigen in ein Seniorenheim eingeliefert wurde und sich dort als Querulant unbeliebt macht. Eingesperrt f\u00fchlt sich der Senior wie damals als Kriegsgefangener, als er nach Sibirien deportiert wurde. Nun empfindet er sich von der ganzen Welt abgeschrieben. Seine Schwiegertochter habe daf\u00fcr gesorgt, dass er ein zweites Mal deportiert wurde, diesmal ins Altenheim. Die Verwandtschaft ist daran schuld, dass er nach einer angeknacksten H\u00fcfet seinen Lebensabend darin verbringen muss. Ebenso muss er sich st\u00e4ndig mit unfreundlichem Pflegepersonal herumplagen. Zu allem \u00dcberfluss fehlt dem alten Mann sein geliebter Hund und zusehends schwinden seine Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Regisseurin Elke M\u00fcnch und Schauspieler Wilhelm Reuter ist es wichtig, dass nicht \u00fcber deutsche Altenheime geurteilt wird. Das St\u00fcck ist Ende der 80er Jahre geschrieben worden. Die Betreuung von alten Menschen in Deutschland hat heutzutage einen hohen Standard. Trotzdem soll das St\u00fcck die Zuschauer zum Nachdenken anregen. Mit der Niederdeutschen B\u00fchne Wiesmoor und dem St\u00fcck \u201eSibirien\u201c wurde Wilhelm Reuter mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Die Zuschauer werden das erste Mal in der Geschichte des L\u00fcbbertsfehntjer Theaters keinen Grund zum Lachen haben. Bisher sind sogar einige Tr\u00e4nen w\u00e4hrend des St\u00fcckes geflossen.<\/p>\n<p>Gespielt wird am 20. und 21. September 2019 im Sportheim L\u00fcbbertsfehn. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Karte. Karten gibt es bei Magret K\u00f6llmann unter 04945\/1418.<\/p>\n<p>Weitere Informationen auch im Facebook Netzwerk \u201eWiekensp\u00f6ler L\u00fcbbertsfehn\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein-Mann-St\u00fcck \u201eSibirien\u201c wird in L\u00fcbbertsfehn aufgef\u00fchrtWilhelm Reuter aus Neermoor spielt im Sportheim sein preisgekr\u00f6ntes Schauspiel \u00a0L\u00fcbbertsfehn. 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